Atemschutz

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Atemschutzmasken FFP1 bis FFP3

Warum sind Atemschutzmasken so wichtig und welche Schutzklassen gibt es?

Atemschutzmasken schützen vor gefährlichen, krebserregenden oder radioaktiven Stoffen, welche das Atmungssystem des Körpers schädigen.

Schutzmasken werden in drei FFP Schutzklassen unterteilt:

  • FFP1
  • FFP2
  • FFP3

Bei partikelfiltrierenden Atemschutzmasken Halbmasken FFP1 darf die Überschreitung des MAK Wertes höchstens 4-fach, bei FFP2 höchstens 10-fach und bei FFP3 höchstens 30-fach sein.

Feinstaubmasken dienen als Atemschutz vor wässrigen und öligen Aerosolen, Rauch und Feinstaub bei der Arbeit. Die Schutzfunktion ist europaweit nach EN 149 normiert.

Bei manchen Masken sind noch hinter der Kategorisierung Buchstaben wie D, NR, RD oder NRD. Hier erklären wir die Bedeutung:

D (erfolgreiche Dolomitstaubeinlagerungsprüfung):

Die Prüfung besteht darin, die partikelfiltrierende Halbmaske einer sinusförmigen Atmungssimulation auszusetzen, während das Muster von einer bekannten Konzentration an Dolomitstaub in Luft umgeben ist.

Anschließend an die Exposition werden der Atemwiderstand und der Filterdurchlass des Musters der partikelfiltrierenden Halbmaske gemessen.

Die Verpackung derjenigen partikelfiltrierenden Halbmasken, die die Einspeicherprüfung mit Dolomit bestanden haben, muss zusätzlich mit dem Buchstaben „D“ gekennzeichnet sein.

Dieser Buchstabe folgt der Klassenkennzeichnung nach einer einzigen Leerstelle.

R + NR (reusable / wiederverwendbar und not reusable / zum einmaligen Gebrauch):

Erfüllt der Hersteller auch zusätzlich noch die Bedingung, dass eine Desinfektion der FFP-Maske möglich und beschrieben ist, so kann er diese mit „R“ für reusable kennzeichnen. Ein „NR“ hingegen heißt, dass der Gebrauch auf die Dauer einer Schicht begrenzt ist.